Hier wird die Geschichte Bethels lebendig. Objekte, Fotos und Texte vermitteln einen Eindruck davon, wie Menschen mit Behinderungen früher gelebt haben, betreut und behandelt wurden. Außerdem wird gezeigt, wie sich das Arbeitsfeld der Pflege entwickelt hat und wie Bethel die Zeit des Nationalsozialismus überstehen konnte. In der diesjährigen Sonderausstellung "Die Wohnungsfrage des kleinen Mannes“ steht der von Friedrich von Bodelschwingh gegründete Verein Arbeiterheim im Mittelpunkt.
Bei Führungen in der Sonderausstellung werden u. a. die Modellhäuser des Vereins vorgestellt, von denen in Bielefeld ca. 400 realisiert wurden. Diese entstanden an der Wittekind-, Roland-, Kriemhild-, Hohenzollern- und Spindelstraße sowie am Heimweg, Straßen, die ebenfalls von Bethel gebaut wurden.Bodelschwingh verfolgte damit das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Arbeiterbewegung zu bekämpfen. Es gibt auch Führungen zur allgemeinen Geschichte von Bethel und zu Bethel in der NS-Zeit, ergänzt durch musikalische Darbietungen.
Programm
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Führung durch die Sonderausstellung "Die Wohnungsfrage des kleinen Mannes"