Deine Stadt.
Deine Stimme.
Dein Bielefeld.
Bielefeld lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten, feiern, studieren und anpacken. Die BIEfluencer zeigen genau das – ehrlich, persönlich und aus dem echten Leben. Zwischen Teutoburger Wald und Start-up-Szene, zwischen Sparrenburg und Hochschule, zwischen Tradition und Aufbruch: Jede Perspektive macht Bielefeld ein bisschen sichtbarer.
Was sind BIEfluencer?
Lokale Botschafter:innen mit eigener Meinung, eigener Stimme und ihrer ganz persönlichen Sicht auf die Stadt. Sie kommen aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Gastronomie, Sport und Ehrenamt. Oder einfach aus dem Alltag. Was sie verbindet, ist eine echte Verbindung zu Bielefeld, die Lust, die Stadt sichtbar zu machen und ihre unverwechselbare Perspektive.
Du musst kein Profi-Influencer sein und keine riesige Reichweite haben. Du musst nur Bielefeld fühlen und bereit sein, das ab und zu zu zeigen. BIEfluencer zeigen nicht das perfekte Bielefeld. Sondern ihr Bielefeld.
Wofür die BIEfluencer stehen
BIEfluencer stehen für ein offenes, vielfältiges und lebendiges Bielefeld.
Unsere Werte:
- Echtheit statt Inszenierung
- Vielfalt statt Einheitsbild
- Respekt statt Lautstärke
- Gemeinschaft statt Ego
- Positivität ohne Schönreden
Bielefeld ist nicht perfekt. BIEfluencer zeigen Bielefeld so, wie es ist.
Unser Bielefeld – Unsere BIEfluencer
Beim Hermannslauf kommt die ganze Stadt zusammen. Auf der Promenade wird jede und jeder angefeuert – egal wie schnell und egal wie kaputt man am Ende ist. Alle liegen sich in den Armen. Dieser Zusammenhalt macht diesen Tag und diese Stadt wirklich besonders.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich bin tatsächlich in Bielefeld geboren und aufgewachsen. Als Kind bin ich erst zur Sudbrackschule und später zur Marienschule gegangen, wo ich 2019 mein Abitur gemacht habe. Danach hat es mich allerdings zunächst in die Welt getrieben – ab 2019 habe ich meinen Bachelor in Politikwissenschaften an der Harvard Universität in den USA gemacht. Für den Master bin ich dann nach Berlin gezogen. Und jetzt, nach sechs Jahren Studium, bin ich zurück nach Bielefeld gekommen. Auch wenn es vielleicht etwas seltsam klingen mag, aber das war für mich eine ganz bewusste Entscheidung. Denn Bielefeld ist für mich immer Heimat geblieben – hier sind meine Familie und meine engsten Freunde, hier fühle ich mich zu Hause.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Es ist immer einfach, sich zu beschweren. Es gibt viele Dinge, die vielleicht besser laufen könnten – ob es Stress auf der Arbeit ist, Streit im Privaten oder einfach das schlechte Wetter. Aber am Ende des Tages finde ich es wichtig, auf die positive Seite zu schauen. Da gibt es für mich persönlich mindestens genauso viele Dinge, die mich glücklich machen: Familie, Freunde, Freizeit und vieles mehr. Als begeisterter Läufer finde ich auch immer wieder Glück, wenn ich durch Bielefeld laufe und die Natur genießen kann. Auch wenn ich gestresst bin oder es regnet, ist das Laufen für mich pures Glück.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Als Läufer bin ich immer gerne am Obersee unterwegs, weil ich dort ungestört ohne Straßen meine Runden drehen kann. Manchmal laufe ich auch von dort aus nach Brake, nach Vilsendorf oder in Richtung Heepen. Aber auch der Teuto mit seinen vielen verschiedenen Runden ist immer ein Besuch wert. Vom Johannisberg laufe ich oft hoch zum Fernsehturm oder auch nach Ollerdissen und zum Jostberg. Insgesamt haben wir in Bielefeld das Glück, dass wir unheimlich viele Grünflächen haben und fast von überall aus schnell in der Natur sein können. Das macht es einfach, auch mal abschalten zu können.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Mein Zieleinlauf beim Hermannslauf im April 2025 wird auf ewig ein ganz besonderer Moment in meinem Herzen bleiben: Überall die jubelnden Menschen, die vielen Umarmungen im Ziel, die Glücksgefühle beim Überqueren der Ziellinie. So vielen Menschen konnte ich an diesem Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Den Lauf und den Siegerkranz zu gewinnen, war ein Traum, der wahr geworden ist. Aber was ich mir nie hätte erträumen können, waren die vielen Menschen, die sich mit mir gefreut haben und die diesen Tag wirklich besonders gemacht haben.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Bielefeld ist weit mehr als nur die Gebäude wie die Sparrenburg oder die Natur wie der Teuto. Was Bielefeld besonders macht, sind seine Menschen. Klar, als Ostwestfalen sind wir manchmal etwas zurückhaltender als die Leute in manchen anderen Städten. Aber wenn man die Bielefelderinnen und Bielefelder ein bisschen besser kennenlernt, erkennt man, wie viele nette, hilfsbereite und besondere Menschen es in unserer Stadt gibt. So oft habe ich mich schon mit Bielefeldern, die ich vorher überhaupt nicht gekannt habe, unheimlich nett über den Hermann oder andere Dinge unterhalten. Deshalb gibt mir Bielefeld das Gefühl von zu Hause.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Aus meiner Sicht spürt man den Herzschlag der Stadt natürlich am besten beim Hermannslauf. Nicht nur, weil alle Läuferinnen und Läufer auf die Sparrenburg und damit auf das Herz von Bielefeld zulaufen. Sondern auch, weil der Zusammenhalt in der Stadt hier am deutlichsten wird. Auf der Promenade wird jede und jeder angefeuert und beglückwünscht – egal wie schnell und egal wie kaputt man am Ende ist. Alle liegen sich in den Armen, viele von ihren Emotionen überwältigt. Gleichzeitig gibt es Hunderte ehrenamtliche Bielefelderinnen und Bielefelder, die ihren gesamten Sonntag opfern und ohne die der Lauf überhaupt nicht möglich wäre. An diesem einen Tag im April kommt die ganze Stadt zusammen.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Es sind gerade die Begegnungen, die Bielefeld im Alltag besonders machen. Mit mehr als 300.000 Einwohnern gibt es in Bielefeld so viele spannende Menschen, die vielleicht ein kurioses Hobby haben, die in ihrem Beruf Leben retten oder die sich mit Herzblut um Familienmitglieder kümmern. Oft gehen wir im Alltag aneinander vorbei, weil wir alle viel um die Ohren haben. Aber wenn wir uns mal zufällig begegnen, dann gibt es in Bielefeld so viel Spannendes zu entdecken. Gerade diese Vielfältigkeit unserer Stadt macht Bielefeld so besonders und so lebenswert.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Manchmal vermisse ich ein bisschen das Selbstbewusstsein in unserer Stadt. Natürlich sind wir keine Weltstadt und natürlich läuft hier auch nicht alles perfekt. Aber im Großen und Ganzen ist Bielefeld eine tolle Stadt, die viel bietet und die sich echt nicht verstecken muss. Wo sonst gibt es eine Stadt, die so sehr hinter ihrem Fußballverein steht? Wo sonst gibt es eine Stadt, die so viele Grünflächen und Natur hat? Wo sonst gibt es eine Stadt, die so vielfältig ist und trotzdem nicht überwältigend groß? Soll sich der Rest von Deutschland doch über „Bielefeld gibt’s doch gar nicht“ lustig machen – wir wissen, was wir an unserer Stadt haben.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Nach meiner Zeit in den USA bin ich immer noch ein großer Fan von Country-Musik. Dort gibt es ein Lied, das sich „Ain’t No Place Like Hometown“ (deutsch: Es gibt keinen Ort wie zu Hause) nennt. In dem Lied wird über dieses besondere Gefühl von zu Hause gesprochen – ein Gefühl, das schwer zu beschreiben ist, aber das wir doch alle kennen. Immer, wenn ich zum Beispiel vom Ostwestfalendamm aus die Sparrenburg sehe, muss ich an dieses Lied denken. Denn Bielefeld gibt mir genau das – dieses Gefühl, zu Hause zu sein.
Natürlich unsere Altstadt mit Klosterplatz und Altem Markt. Für mich gehört aber auch das Stadttheater und die Rudolf-Oetker-Halle dazu – ich habe ein Konzert-Abo bei den Bielefelder Philharmonikern. Und man spürt den Herzschlag natürlich auch bei den vielen großen und kleinen Events in der Stadt. Und selbstverständlich in der SchücoArena (da besteht dann aber gelegentlich aus Herzinfarktgefahr).
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ganz genau seit dem 25.09.1970. Ich bin gebürtiger Bielefelder. Das Bedürfnis, dauerhaft anderswo zu leben, habe ich nicht. Ab und zu etwas Urlaub von „meiner“ Stadt ist aber auch ganz schön.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Bei allen Notwendigkeiten und Herausforderungen, die das Leben so mit sich bringt, trotzdem die Zeit und die Möglichkeit zu haben, die Dinge zu tun, die ich gerne mache. Ganz besonders dann, wenn das Vorhaben auch gelingt.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Ich kann beim Fotografieren sehr gut abschalten. Ganz besonders dann, wenn ich ein konkretes Motiv oder Thema vor Augen habe. Sonst hilft mir auch Radfahren sehr gut, um mal runterzukommen. Wenn es um gute Orte zum Abschalten geht: Da gibt es so einige. Unser Tierpark gehört dazu, auch der Teutoburger Wald und die Felder zum Beispiel rund um und oberhalb von Kirchdornberg. Landschaft und damit auch Erholungsmöglichkeiten rund um Bielefeld gibt es viele. Ich höre auch immer wieder von Leuten, die nicht aus Bielefeld kommen, dass Ostwestfalen einen hohen Freizeitwert hat.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Den einzelnen Moment gibt es tatsächlich nicht. Besonders schön sind die Momente, die man nicht planen kann und von denen man vorher nie erwartet hätte, dass sie eintreten. Mir passiert das gelegentlich beim Fotografieren.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Menschen mit ostwestfälischer Gelassenheit und ostwestfälisch-trockenem Humor um mich zu haben. Ich bin ja selber Ostwestfalen. Das, was andere an uns etwas seltsam finden, schätze ich ganz besonders.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Da gibt es einige Orte und Gelegenheiten. Natürlich unsere Altstadt mit Klosterplatz und Altem Markt. Für mich gehört aber auch das Stadttheater und die Rudolf-Oetker-Halle dazu – ich habe ein Konzert-Abo bei den Bielefelder Philharmonikern. Und man spürt den Herzschlag natürlich auch bei den vielen großen und kleinen Events in der Stadt. Und selbstverständlich in der SchücoArena (da besteht dann aber gelegentlich Herzinfarktgefahr).
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Der gute ÖPNV und das gute Radwegenetz! Dann die Art und Weise, wie wir Bielefelder mit den großen und kleinen Problemen umgehen. Aufgesetzte Freundlichkeit gibt es hier eher nicht, dafür wird einem am Ende aber doch immer irgendwie geholfen. Da sind wir wieder beim ostwestfälischen Menschen!
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Etwas Sorgen macht mir die Situation in Teilen der Innenstadt. Nun kann eine Großstadt nicht immer und überall schön sein, wir leben ja nicht in einem Museum. Mein Eindruck ist aber, dass die Drogen- und Trinkerszene in den letzten Jahren deutlich größer geworden ist. Auch die Zunahme der Straßenkriminalität ist keine gute Entwicklung. Ich bin selber keine besonders ängstliche Natur. Ich höre aus meinem Bekanntenkreis aber immer öfter, dass bestimmte Bereiche der Innenstadt gänzlich oder zumindest wenn es dunkel wird gemieden werden. Das ist grundsätzlich problematisch und hat auch negative Konsequenzen für den Status von Bielefeld als regionales Zentrum in Ostwestfalen. Ich habe mir die Planungen für den Klosterplatz und die Umgestaltung des Ravensberger Parks angesehen und meiner Meinung nach ist das, was da entstehen könnte, toll. Aber auch hier ist wichtig, dass man sicherstellt, dass es für alle Bielefelderinnen und Bielefelder dauerhaft attraktiv bleibt und nicht von einzelnen Gruppen okkupiert wird.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Mir fällt kein Lied ein, bei dem ich sagen könnte: Das ist voll und ganz Bielefeld! Es gibt aber Musik, in derich Aspekte von Bielefeld oder von meinem Leben in Bielefeld wiederfinde. Eines ist ein Jazz-Klassiker von Herbie Hancock. Es heißt „Watermelon Man“. Hancock ist in den südlichen Vororten von Chicago aufgewachsen. Alles andere als Bielefeld. In Herbie Hancocks Kindheit waren Wassermelonen-Verkäufer, die mit ihren Autos durch die Straßen fuhren, allgegenwärtig. Jedenfalls muss ihm das sehr im Gedächtnis geblieben sein. In „Watermelon Man“ kann man die Rufe der Verkäufer und die über den Asphalt rumpelnden Verkaufswagen deutlich hören – auch wenn nicht gesungen wird! Das Chicago, das Hancock musikalisch beschreibt, ist nicht die große Metropole am Michigansee. Es ist das Chicago der ganz normalen Leute und der Wohnviertel. Weit weg von den Wolkenkratzern in der Innenstadt. Zwar gab es in meiner Kindheit keine Wassermelonen-Verkäufer, sehr wohl aber die Eiswagen, die im Sommer durch die Gegend fuhren. Und dann fühle ich mich Hancocks Musik wieder sehr nahe. Und wenn ich dann etwas darüber nachdenke, dann hat der Sound – quirlig und lebensfroh aber ohne Weltstadt-Attitüde - doch wieder etwas mit meiner Heimatstadt zu tun.
Für mich wirkt die Stadt trotz ihrer Größe nicht anonym. Egal ob beim Wochenmarkt, beim Sport oder in der Altstadt. Man trifft eigentlich immer auf bekannte Gesichter, und genau das schafft für mich Verbundenheit. Ich finde auch, dass die Menschen hier oft viel offener sind, als Ostwestfalen manchmal nachgesagt wird. Man kommt schnell ins Gespräch, und oft ist immer noch Zeit für einen kleinen Plausch.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich bin in einem wirklich kleinen Dorf im Kreis Minden-Lübbecke aufgewachsen, und Bielefeld war schon in meiner Jugend der Ort, an dem sich das Leben abgespielt hat. Ein Ausflug hierher war immer etwas Besonderes. Später wurde Bielefeld dann auch mein Studienort. Nach einem Abstecher in andere Städte während meines Masters hat es mich, wie so viele, wieder zurückgezogen – auch wegen des starken Unternehmensstandorts, bei dem ich dann meine ersten Berufserfahrungen sammeln konnte. Heute ist Bielefeld ein wichtiger Teil meines Lebensmittelpunkts: Ich treffe Freunde, bin in der Altstadt unterwegs, in der Natur oder beim Sport. Für mich ist Bielefeld eine Stadt, in der es immer etwas zu entdecken gibt und sich einfach nach Heimat anfühlt.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Für mich sind die echten Glücksmomente meist gar nichts Spektakuläres, sondern so ganz kleine Dinge im Alltag. Mit meinem Partner und meiner Hündin Polly durch die Natur zu streifen, nach dem Sport dieses gute Gefühl von Ausgeglichenheit zu haben, beim Tennis oder Padel einfach Spaß zu haben, gute Gespräche mit Freunden zu führen oder mir etwas Frisches zu kochen und neue Sachen auszuprobieren – das sind für mich echte Glücksmomente.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Da zieht es mich eigentlich am ehesten in den Teuto. Ich finde, das ist einfach ein riesiger Luxus an der Stadt – dass man so schnell in der Natur ist, Ruhe hat und sofort ein bisschen runterkommt. Im Sommer gehe ich auch gern mal ein paar Bahnen im Naturbad Brackwede schwimmen oder für eine kleine Pause in den Bürgerpark oder den Botanischen Garten, aber der Teuto ist für mich schon so der Ort, an dem ich wirklich am besten abschalten kann.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Keinen ganz bestimmten, aber ich denke immer wieder gern an diese Sommerabende in Bielefeld, an denen gefühlt die ganze Stadt draußen ist – zum Beispiel auf dem Klosterplatz beim Abendmarkt, mit Live-Musik, ausgelassener Stimmung und dieser ganz besonderen, entspannten Atmosphäre. Solche Momente bleiben für mich einfach hängen.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Für mich wirkt die Stadt trotz ihrer Größe nicht anonym. Egal ob beim Wochenmarkt, beim Sport oder in der Altstadt. Man trifft eigentlich immer auf bekannte Gesichter, und genau das schafft für mich Verbundenheit. Ich finde auch, dass die Menschen hier oft viel offener sind, als Ostwestfalen manchmal nachgesagt wird. Man kommt schnell ins Gespräch, und oft ist immer noch Zeit für einen kleinen Plausch.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Einerseits oben auf der Sparrenburg, wenn man über Bielefeld schaut, Leute dort zusammensitzen und man diese Mischung aus Ruhe und Leben spürt. Und bei Herzschlag denke ich natürlich auch sofort an die Alm. Wenn man sieht, wie sehr die Menschen hinter ihrer Mannschaft stehen, mitfiebern und diesen Zusammenhalt leben, merkt man sofort, wie viel Leidenschaft und Gemeinschaft in Bielefeld steckt.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Wo fange ich da an? Morgens über den Wochenmarkt schlendern, kurze Wege zu haben und vieles einfach zu Fuß erreichen zu können. Dass man von der Stadt aus immer schnell im Grünen ist (egal ob Park oder Wald). Dass die Stadt überschaubar, aber nicht langweilig ist und nicht so hektisch wirkt wie anderswo. Man kann vieles spontan entscheiden, ohne großen Planungsaufwand. Dass es ein richtig breites Angebot an sportlichen Aktivitäten gibt – für mich insbesondere Padel, Tennis, Pilates, Running Clubs, Radtouren und die verschiedenste Fitnessmöglichkeiten. Und natürlich das Gastro-Angebot: Von gemütlichen Cafés und unkomplizierten Spots bis hin zu besonderen Restaurants. Diese Vielfalt macht für mich ganz viel Lebensqualität aus!
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Bielefeld macht schon echt vieles richtig. Ich fände es schön, wenn es noch mehr Orte und Möglichkeiten gäbe, an denen Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen – nicht nur in der eigenen Bubble, sondern wirklich gemischt. Und auch, wenn es noch leichter wäre, sich irgendwo einzubringen oder zu engagieren. Dass das Miteinander noch weiter gestärkt wird. Und ich glaube, vielen spannenden lokalen, kreativen und engagierten Projekten in Bielefeld könnte man noch mehr Sichtbarkeit geben. Davon gibt es schon viel, aber manches dürfte noch stärker ins Blickfeld rücken.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Vielleicht „Haus am See“, weil Bielefeld für mich viel mit Ankommen, Vertrautheit und diesem unaufgeregten, schönen Lebensgefühl zu tun hat.
Die Menschen in meinem Umfeld, die vielen lebendigen Aktionen der Stadt, die Natur, ein Lächeln einer fremden Person und die vielen Möglichkeiten, sich als Mensch in Bielefeld einzubringen und die Stadt aktiv mitgestalten zu können, geben mir das Gefühl von zu Hause.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich lebe seit 1992 in Bielefeld, da bin ich nämlich in „Bethel“ geboren.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Glück bedeutet für mich u. a., sein zu können und das hängt davon ab, ob ich als Mensch angenommen, verstanden und akzeptiert werde. Die Verbundenheit zu mir und zu den Menschen, zu er-/leben ist Glück für mich.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Am „Ö-Park“ hoch in den Teutoburger Wald, einen kleinen Abstecher über die Ochsenheide und anschließend den Ausblick über den Winzergarten/Bielefeld genießen.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Mutzen essen mit der Familie auf dem Leinewebermarkt.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Die Menschen in meinem Umfeld, die vielen lebendigen Aktionen der Stadt, die Natur, ein Lächeln einer fremden Person und die vielen Möglichkeiten sich als Mensch in Bielefeld einzubringen und die Stadt aktiv mitgestalten zu können.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
So circa vom Jahnplatz hin zum Theater und bis zur Kunsthalle. In diesem Dreieck befindet sich der stärkste Puls. Hier bin ich auch gerne.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Vom Teutoburger Wald umgeben, die mystische Sparrenburg, der leckere Café in der Altstadt und der sympathischen Mitarbeiter:innen der Müllabfuhr, der mir und meinem Sohn zuwinkt.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Vielleicht noch weitere Orte und Aktionen, wo sich Menschen aus unterschiedlichen Kreisen, Kulturen und Kohorten begegnen können.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Puh, das ist wohl die schwierigste Frage :D Mein Bauchgefühl sagt Jupiter von Gustav Holst, aber auch Click Clack Symphony von RAYE empfände ich passend.
Den Herzschlag der Stadt spürt man für mich vor allem in der Altstadt – rund um den Alten Markt oder wenn auf dem Klosterplatz etwas los ist. Da merkt man einfach, dass Bielefeld lebt. Die kurzen Wege, die Mischung aus Stadt und viel Grün und dass man schnell draußen in der Natur ist, machen Bielefeld für mich lebenswert. Und dass man eben doch öfter bekannte Gesichter sieht.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich lebe schon immer in Bielefeld – ich bin hier aufgewachsen und kenne die Stadt wirklich von klein auf. Bielefeld ist für mich also nicht einfach nur der Ort in dem ich lebe, sondern mein zu Hause.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Glück bedeutet für mich, eine gute Zeit mit den richtigen Leuten zu haben. Lachen, spontane Treffen, schöne Gespräche – diese unkomplizierten Momente machen es aus.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Wenn ich abschalten will, gehe ich total gern mit meinem Dackel Tilda oben an der Sparrenburg spazieren. Der Blick über die Stadt ist einfach jedes Mal schön. Und genauso mag ich es, rund um den Klosterplatz oder durch die Altstadt zu laufen – da ist immer eine besondere Stimmung.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Besonders gern erinnere ich mich an Sommerabende in der Stadt – wenn man eigentlich nur kurz los wollte und dann länger bleibt, weil man jemanden trifft oder einfach die Atmosphäre genießt.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Das Gefühl von zu Hause kommt für mich durch dieses Vertraute. Orte, die man schon ewig kennt, feste Spots in der Stadt und natürlich die Menschen, die hier sind.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Den Herzschlag der Stadt spürt man für mich vor allem in der Altstadt – rund um den Alten Markt oder wenn auf dem Klosterplatz etwas los ist. Da merkt man einfach, dass Bielefeld lebt.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Die kurzen Wege, die Mischung aus Stadt und viel Grün und dass man schnell draußen in der Natur ist, machen Bielefeld für mich lebenswert. Und dass man eben doch öfter bekannte Gesichter sieht.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Ein bisschen mehr neue Gastro-Konzepte oder Events wären bestimmt spannend – aber insgesamt hat Bielefeld eine gute Mischung, die für mich einfach passt.
Die lokalen Netzwerke und der gute Austausch – zwischen Uni, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In Bielefeld kennt man sich, und das ermöglicht Gespräche, die in größeren Städten so nicht stattfinden würden. Die vielen guten Entwicklungen, die Bielefeld in den letzten zwanzig Jahren genommen hat, machen mich stolz.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Born and raised – genauer gesagt in Gadderbaum, direkt am Rand des Teutoburger Waldes. Bielefeld ist für mich von Anfang an Heimat gewesen. Zum Glück hatte ich aber die Möglichkeit, einige Jahre im Ausland zu verbringen: in England, in Bayern und in Australien. Diese Zeit hat mir unglaublich viel gegeben – und sie hat mir auch den Blick für Bielefeld verändert. Wer einmal weg war und wiederkommt, sieht die eigene Stadt mit anderen Augen. Und was ich sehe, gefällt mir.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Zeit und Ruhe zu haben – für echte Aufmerksamkeit, für alle Sinne. Das klingt vielleicht einfach, ist aber in unserem Alltag erstaunlich selten. Glück ist für mich kein großes Ereignis, sondern ein Zustand: präsent sein, spüren, was gerade ist – ob das ein Spaziergang im Wald ist, ein gutes Gespräch oder einfach ein ruhiger Morgen mit grünem Tee auf der Terrasse. Wer das regelmäßig erlebt, ist reich.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Da gibt es ein paar Lieblingsorte, je nach Stimmung. Ich habe früher im Bielefelder Osten gewohnt – einer unterschätzten Ecke der Stadt – und gehe heute noch gerne die Ravensberger Straße entlang und dann durch den Grünstreifen Richtung Heepen. Der Kontrast zwischen Stadtgetriebe und plötzlicher Stille ist jedes Mal überraschend schön. Jetzt nochmal mehr mit der freigelegten Lutter, ein ganz anderes Lebensgefühl!
Für echte Waldluft geht es in den Wald in Bethel, direkt hinter meiner Nachbarschaft in Gadderbaum, hinter dem Dorf Sentana. Und wenn der Teuto ruft, bin ich auch dort – der ist für mich einer der großen Luxusgüter Bielefelds.
Ab und zu schließe ich gerne den Tag bei einem guten Drink im „The Barley“ ab. Und für einen Kaffee – morgens, mittags oder abends – bin ich im Mellow genau richtig.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Da fällt mir ehrlich gesagt nicht nur einer ein. Die Sonnenaufgangskonzerte auf der Sparrenburg sind jedes einzelne Mal ein Erlebnis – diese Mischung aus früher Stunde, Musik und dem Blick über die Stadt macht etwas mit einem. Das Sommermärchen 2006 war magisch: wochenlang Sommer, überall gute Stimmung, sogar auch in Bielefeld.
Und kürzlich erst der Tag des DFB-Pokalfinales von Arminia Bielefeld – die Stimmung in der ganzen Stadt an diesem Tag war etwas Besonderes. Auch Weinmärkte und Stadtfeste mag ich sehr – dieses Treiben-Lassen in einer ausgelassenen Menge, das hat etwas.
Aber was mich wirklich auch mal bewegt hat: einmal aus New York City zurückzukommen und zu spüren, wie normal und lebenswert Bielefeld ist. Kein ständiges Hetzen, ein bodenständiger und solider Ort. Und nach Jahren in Australien wieder in der Heimat anzukommen und zu denken: hier ist es gut. Das sind Momente, die man nicht plant – aber nie vergisst.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Die kurzen Wege. Die vielen Menschen, die man immer wieder trifft. Diese Bodenständigkeit, diese Ehrlichkeit – man redet nicht drum herum, man sagt, was man meint. Der Blick auf die Sparrenburg. Die bekannten Orte, die alle zusammen Bielefeld so lebenswert machen. Bielefeld ist klein genug, um sich zu kennen – und groß genug, damit immer etwas passiert. Ganz klein und doch groß. Und dabei ist dennoch alles möglich. Das ist eine seltene Kombination.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Auf dem Alten Markt, wenn er voll ist und das Leben lärmt. In der SchücoArena, wenn Arminia spielt und die Kurve singt. An der Uni Bielefeld, wo so viel gedacht, diskutiert und ausprobiert wird. Am Siegfriedplatz, bei Flohmärkten, in der Abendstimmung. Am Jahnplatz, diesem ewigen Treffpunkt. Und natürlich beim Blick von der Sparrenburg über die Stadt – da sieht man Bielefeld, wie es wirklich ist.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Die lokalen Netzwerke und der gute Austausch – zwischen Uni, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In Bielefeld kennt man sich, und das ermöglicht Gespräche, die in größeren Städten so nicht stattfinden würden. Die vielen guten Entwicklungen, die Bielefeld in den letzten zwanzig Jahren genommen hat, machen mich stolz.
Projekte wie die Wissenswerkstatt zeigen, dass hier Menschen denken und machen. Und die Mobilitätsstrategie 2030 der Stadt mit dem Radverkehrskonzept, der Grünen Welle für Radfahrende und dem Stadtbahnausbau zeigt: Bielefeld traut sich, Verkehr neu zu denken.
Für mich persönlich ist es die Möglichkeit, fast alles mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Ich wohne in Gadderbaum und finde die Entwicklung mit der Bike Lane großartig – weniger Verkehr, mehr Auswahl, mehr Lebensqualität.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Natürlich – und ich sage das mit der Zuneigung eines echten Bielefelder Sohnes. Als ich in den 1980er-Jahren aufgewachsen bin, gab es schon den Spruch: „Bielefeld, die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald.“ Daran hat sich nicht alles geändert. Ich habe volles Verständnis dafür, dass Infrastruktur Zeit braucht – aber eine bessere Abstimmung zwischen Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene wäre ein Segen. Und die Bielefelder Ampeln… die waren schon immer ihr eigenes kleines Abenteuer. Ich freue mich umso mehr auf die besseren Verkehrskonzepte für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV.
Kulturförderung ist ein weiteres Thema, das mir am Herzen liegt. Bielefeld hat kulturell viel zu bieten – aber manches davon kämpft noch zu sehr ums Überleben. Mehr Mut und mehr Mittel hier wären gut investiert. Und die Innenstadt verdient mutigere Konzepte: Zwischennutzungen, kreative Formate, mehr Aufenthaltsqualität jenseits von Konsum.
Die Verknüpfung zwischen Universität, Gründerszene und Wirtschaft ist ausbaufähig. Wir haben mit der Founders Foundation einen guten Kern – aber der lebt noch etwas zu sehr in seinem eigenen Kosmos. Was ich mir wünschen würde: eine Gründerkultur, die ostwestfälisch ist. Weniger „Hustle“, mehr Haltung. Weniger schneller Exit nach amerikanischem Vorbild, mehr Ehrlichkeit und Wirksamkeit. Das kann Bielefeld – das liegt uns näher als Silicon-Valley-Romantik.
Und dann ist da noch die Digitalisierung der Verwaltung. Bielefeld ist eine Großstadt – und bleibt bei diesem Thema weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wer als Bürgerin oder Bürger mit der Verwaltung interagiert, merkt das leider schnell. Hier muss dringend mehr passieren. Und falls die Stadt Unterstützung sucht: Meine Firma hilft dabei gerne – wir wissen, wie das geht.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Frank Sinatras „My Way“. Aber natürlich in der Bielefelder Version: „I Did It My Way – The Bielefeld Way.“ Diese Stadt macht nicht immer das Lauteste, nicht immer das Trendigste – aber sie macht es auf ihre eigene Art, mit Haltung, Bodenständigkeit und einer stillen Selbstsicherheit, die ich sehr mag. Das hat etwas von Sinatra. Und das hat etwas von Bielefeld.
Ich liebe es, immer irgendjemandem zu begegnen und fühle mich einfach wunderbar verwurzelt in dieser Stadt. Hier begann meine Musikkarriere und viele Freundschaften. Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich nicht wegziehe – diese Stadt hat mir so viel gegeben.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich bin 2018 hergezogen, habe aber schon 2016 angefangen an der Uni Bielefeld zu studieren.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Ich glaube Glück ist ein flüchtiger Begriff. Man kann mal Glück haben und auch mal Pech. Wenn ich an einem ganz durchschnittlichen Tag am Ende denke „heute war ein schöner Tag“ dann bin ich glücklich. Die Umstände, die einem das ermöglichen, können natürlich mit viel Glück zu tun haben. Als Musikerin musste ich lernen, dass ich mich nicht von einem Adrenalinhoch zum nächsten hangeln kann. Mein Leben findet nicht nur auf Bühnen statt, sondern auch sehr viel dazwischen. Wenn ich also einen Tag ohne Konzert und ohne gute Nachrichten glücklich verbringe und die ganz kleinen Dinge, wie guten Tee und schönes Wetter genießen kann – dann ist das Glück, so wie ich es mir wünsche. Glück, welches bleiben kann und leise immer irgendwie dabei ist, ohne, dass es sich von Euphorie nähren muss.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Ich gehe selten raus um „abzuschalten“, aber wenn dann gehe ich mit meinem Hund auf die Hundewiese an der Sparrenburg. Ich schaue gern den Hunden beim Rennen und Spielen zu. Man begegnet vielen Menschen und kommt schnell ins Gespräch, kann aber auch für sich bleiben. Vor allem wenn die Sonne scheint und man am Teich mitten im Grünen sitzt, kann ich gut mal den Kopf ausschalten.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Ich durfte dieses Jahr Gast bei „Don’t Stop the Music“ sein. Das ist ein großartiges Format von und mit Christina Huckle und einer tollen Live-Band im Foyer der Oetkerhalle. Ich bin großer Fan von Christina Huckle und sie hat einfach einen Abend lang meine Lieblingslieder gesungen und wir haben gesprochen über uns und das Leben. Alle meine Freunde und meine Eltern waren da. Das war wie Weihnachten, Geburtstag und Abifeier alles auf einmal. Absoluter Wahnsinn und ich dachte in jeder Sekunde „lass das bitte niemals enden“. Und genau das habe ich auch bei unserem ersten Konzert im Forum gedacht. 600 Leute waren da und als wir auf die Bühne gingen, gab es schon Applaus und ich war total perplex und meinte „wir haben doch noch gar nichts gemacht“. An dem Abend habe ich gemerkt, dass viele meiner Träume gerade wahr werden und ich so beschäftigt damit war mir Sorgen zu machen, dass ich das fast verpasst hätte.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Ich mag meinen Kiez wahnsinnig gern. Morgens an der Lutter spazieren, im Café Lutter Mittagessen, bei Keste abends noch schnell eine Pizza holen (so lecker und so liebe Menschen!). Ich liebe es immer irgendjemandem zu begegnen und fühle mich einfach wunderbar verwurzelt in dieser Stadt. Hier begann meine Musikkarriere und viele Freundschaften. Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich nicht wegziehe und ich würde mir fast undankbar vorkommen diese Stadt zu verlassen, die mir so viel gegeben hat. Solange also die Mietpreise bezahlbar bleiben und der Vermieter nicht Eigenbedarf anmeldet, solange bleibe ich ganz dankbar und demütig in unserer bunten Stadt und erfreue mich daran einen Platz in dieser Welt gefunden zu haben, der sich wohlig anfühlt.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Ich finde die Altstadt bis hin zur Kunsthalle ist das Herzstück der Stadt. Abseits dessen gibt es aber auch viele Orte, die ganz essentiell für Bielefeld sind. Überall, wo Menschen sich begegnen und einen Raum teilen, sei das für und mit Kunst, Musik oder einfach nur Gesprächen, spürt man diesen Herzschlag.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Guter Kaffee, Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und die Gewissheit, dass bei Demos gegen Rechts die Straßen immer voll sind. Seitdem ich einen Hund habe, erlebe ich im Alltag ein neues Gefühl von Gemeinschaft. Das sind oft die kleinen Dinge, manchmal nur ein Lächeln oder Nicken aber sie können einen noch viele Stunden begleiten.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Wir brauchen ein mexikanisches Taco-Restaurant und ein koreansiches Restaurant (der Imbiss an der Uni ist wirklich gut, aber da kann man sich nicht hinsetzen). Bei einigen Baustellen würde ich mich über eine schnellere Fertigstellung freuen und ich fände es toll, wenn weniger Müll auf den Grünstreifen und Straßen liegen würde. Außerdem weniger AfD im Stadtrat.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Oh das ist schwer! Immer wenn man sowas gefragt wird, kennt man plötzlich keine Songs mehr. Ich sag einfach mal „Go Where You’re Wanted“ von AMANZI. Kürzlich entdeckt und es hat sofort in mir resoniert und passt gut dazu, wie ich mich in Bielefeld fühle.
Wir haben in den verschiedenen Stadtteilen verschiedene Pulsschläge. In Mitte beim Karneval der Kulturen, beim Kulturkessel und anderen Veranstaltungen auf dem Kesselbrink. Die Uni hat einen ganz eigenen Herzschlag, und bei Arminia-Spielen fühlt sich die Schlosshofstraße vom Bahnhof Richtung Stadion wie eine Hauptschlagader an.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Seit 2015, ich bin für mein Studium hierhergezogen.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Glücklich sein bedeutet für mich persönlich, erfüllt zu sein mit dem, was ich mache und durch die Menschen, von denen ich umgeben bin.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Da meine Arbeit meist auf Veranstaltungen ist, liegt für mich komplettes Abschalten im Gegenteil davon in ruhigen Momenten ohne viele Menschen. Das kann zu Hause auf dem Sofa sein, oder in der Natur spazierend. Oder einfach mit Musik in den Ohren gedankenverloren durch die Stadt schlendern.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
An viele Momente erinnere ich mich gerne. An meine alte WG mit entspannten Abenden im Freundeskreis, an ein Campusfestival, bei dem es anfing zu regnen und das Publikum mit auf die Bühne beim Slam kam, damit nicht alle durchnässt werden, daran selbst an der Uni studierend beim Hörsaalslam vor Jahren aufgetreten zu sein, den damaligen Text ignoriere ich dabei mal, nach einigen Jahren nicht von alten Texten peinlich berührt zu sein, würde ja auch fehlendes Vorankommen bedeuten. Und an zwei stressige Tage in der Stadthalle 2024 als wir die deutschsprachigen Meister:innenschaften im Slam nach Bielefeld holen durften und ich als Verantwortlicher versucht habe überall zeitgleich zu sein und danach dann erschöpft und glücklich im Bunker saß.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Die Menschen, mit denen ich viel Zeit verbringe und zusammenarbeite, fühle mich mit meiner Partnerin zu Hause. Im Bunker Ulmenwall fühle ich mich sehr zu Hause, da ich dort seit Jahren monatlich bin. Ich habe auch ein paar Jahre in der Innenstadt und davor in der Nähe der Uni gelebt und habe manchmal an verschiedenen Ecken noch wieder aufkommende Erinnerungen, sodass das Gefühl von zu Hause durch diese an unterschiedlichen Ecken immer wieder da ist.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Ich frage mich, welchen Pulsschlag genau wir meinen? Wir haben in den verschiedenen Stadtteilen verschiedene Pulsschläge. In Mitte beim Carnival der Kulturen, beim Kulturkessel und anderen Veranstaltungen auf dem Kesselbrink. Die Uni hat einen ganz eigenen Herzschlag, und bei Arminia-Spielen fühlt sich die Schlosshofstraße vom Bahnhof Richtung Stadion wie eine Hauptschlagader an. Allgemein finde ich könnten wir den Jahnplatz als Herz für die Adern der Stadt bezeichnen, da sich an ihm alle Linien treffen, ob Bus oder Stadtbahn.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Ich erlebe hier eine gute Auswahl an Restaurants, gut verteilte Einkaufsmöglichkeiten und trotz der Größe Bielefelds manchmal ein wenig das Gefühl einer Kleinstadt, da mensch nach nur sehr wenig Zeit schon sehr viele Gesichter und Menschen kennt. Die Szene in der Mensch sich aufhält, fühlt sich dadurch schnell familiär an und ich finde daraus folgt ein sehr schöner Zusammenhalt.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Besser geht immer, schlimmer aber auch. Aus der Perspektive meines Alltags heraus sind die meisten Probleme, die ich aktiv erlebe, hinsichtlich der Wahrnehmung und Fördersituation kultureller, sozialer und Jugendarbeit, eher gesamtgesellschaftliche als rein lokale Umstände. Ich finde wir haben hier ein sehr gutes Angebot, das sich ein wenig breiter aufstellen könnte, aber dafür haben wir hier ja Menschen, die sich immer neue Projekte erdenken und versuchen das zu verändern.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
Schwierig. Auf jeden Fall etwas, das aus Bielefeld herauskommt. Früher wäre meine Spaßantwort als ich mit Slam-Kolleg:innen geschaut habe, welche Stadt die individuellste Hymne hat „Komma ran“ von Casper und Pimpulsiv gewesen. Heute würde ich je nach Bezugsgruppe und Stimmung in dem Moment, in dem ich gefragt werde, unterscheiden und wahlweise unser Stadionlied sagen, wenn ich an eigenes Feiern denke „Rabbit“ von Moh Kanim und wenn ich an meine Arbeit denke „Erhebe deine Stimme“ von Tamu. Hört euch mehr von Bielefelder Musiker:innen an, wir haben fantastische Artists hier und alle können sich ihr eigenes Lied zur Stadt problemlos finden.
An warmen Sommertagen an der freigelegten Lutter kommen Jung und Alt ganz selbstverständlich zusammen. Manche lesen, andere lachen, Kinder spielen im Bachbett. Die Atmosphäre ist offen, freundlich, fast familiär – hier spürt man den Herzschlag der Stadt auf eine besonders lebendige Weise.
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Ich bin in Bielefeld geboren, habe zeitweise in Hamburg und Sevilla in Spanien gelebt und durch berufliche Reisen viele Teile der Welt gesehen. Aber Bielefeld ist immer meine Basis geblieben.
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Glück ist für mich ein leiser Zustand. Zeit zu haben für Dinge, die mich erfüllen: zum Beispiel allein draußen inmitten der Natur zu sein oder in Gesellschaft lieber Menschen.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Ganz klar in den Wald, der zum Glück fast direkt vor meiner Tür beginnt. Dort führt meine Lieblingslaufstrecke über schmale Wurzelpfade, vorbei an Feldern und Wiesen, auf denen manchmal Schafe grasen – eine Strecke, die fordert, mit vielen Anstiegen, aber ebenso vielen Momenten des leichten Hinabgleitens.
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Oh, da gibt es viele. Besonders gern denke ich an das Festival im Vogelviertel im Juni 2022 zurück. Ich tanze sehr gern, bin aber kein Nachtmensch. Umso schöner war es, tagsüber bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel zu den pulsierenden Beats des syrischen Electro-Trios Nakriz zu tanzen, das dort auflegte. Der Sound bewegte sich zwischen Techno, Folktronic, Global Bass und House. Die Stimmung war euphorisch – plötzlich entstand ein Reigen, bei dem sich alle an den Händen hielten und gemeinsam tanzten, obwohl sie sich nicht kannten. So etwas würde ich mir hier öfter wünschen.
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Ich mag den Anblick der Sparrenburg bei Nacht, wie sie majestätisch über der Stadt thront – stark und beständig, wie ein stiller Wächter. Das passt zu der Beständigkeit, die ich hier in Bielefeld spüre und die mir dieses Gefühl von zu Hause gibt.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
An warmen Sommertagen an der freigelegten Lutter in der Ravensberger Straße. Seit sie wieder sichtbar ist, hat die Stadt spürbar an Sympathie gewonnen. Jung und Alt kommen hier ganz selbstverständlich zusammen, um eine gute Zeit zu verbringen: Manche sitzen mit einem Buch am Ufer und lesen versunken, andere plaudern, lachen und lassen die Beine baumeln, Kinder spielen im Bachbett. Die Atmosphäre ist offen, freundlich, fast familiär – hier spürt man den Herzschlag der Stadt auf eine besonders lebendige und liebenswerte Weise.
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Vor allem das viele Grün rund um die Stadt. Ich habe schon viele Orte auf dieser Welt gesehen, aber dieser wunderschöne Buchenwald mit seinen alten Buchenbeständen direkt vor unserer Haustür ist etwas ganz Besonderes. Außerdem schätze ich das kleine, feine Kultur- und Freizeitangebot, das vielfältig ist, ohne zu überfordern.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Ich fahre im Alltag viel mit dem Fahrrad und wünsche mir an vielen Stellen eine sicherere Verkehrsführung – zum Beispiel an der Jöllenbecker Straße stadtauswärts oder am Niederwall. Dort muss man als Radfahrerin immer mit plötzlich geöffneten Autotüren rechnen.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
„Bloom“ von der Indie-Folk-Band The Paper Kites. Sanft optimistisch, unaufgeregt schön – ein Klang von Zurückhaltung und stillem Wachstum. Wie die Stadt selbst entfaltet sich das Lied leise und natürlich, ohne sich aufzudrängen. Die Atmosphäre, die der Song verströmt, erinnert mich außerdem an die fantastischen Sonnenaufgangskonzerte an der Sparrenburg, bei denen Musik und Ort ganz selbstverständlich ineinanderfließen.
Es sind ganz viele kleine Dinge, die Bielefeld für mich lebenswert machen. Wenn ich mit meinen Kindern auf den Spielplatz gehe, in den Tierpark, irgendwo in der Sonne sitze. Ich habe tatsächlich nichts, was mir in Bielefeld fehlt! Genau deshalb fühle ich mich auch so wohl!
Seit wann lebst du in Bielefeld und was hat dich hierhergebracht?
Mein Studium und meine Arbeit bei Radio Bielefeld haben mich in unsere schöne Stadt gebracht. Zum einen, weil ich keine Lust mehr hatte zu pendeln. Aber auch, weil ich sehr früh aufstehen muss. Mittlerweile lebe ich hier seit mehr als 15 Jahren – und nenne Bielefeld meine Heimat!
Was bedeutet Glück für dich persönlich?
Gesundheit! Das ist für mich das Allerwichtigste. Wenn alle gesund sind, dann bin ich auch glücklich.
Wohin in Bielefeld gehst du, wenn du abschalten möchtest?
Am besten abschalten kann ich tatsächlich zu Hause, bei meiner Frau und meinen Kindern! Wenn ich den Kopf frei kriegen möchte, dann gehe ich auch mal joggen (wobei das viel zu selten geworden ist).
Gab es einen Moment in Bielefeld, an den du dich besonders gern erinnerst?
Das sind sehr viele! Von meiner Hochzeit, über die Geburt meiner Kinder – bis hin zu jedem Aufstieg von Arminia Bielefeld und der dazugehörigen Feier auf dem Rathausbalkon!
Was gibt dir in Bielefeld das Gefühl von zu Hause?
Die Menschen um mich herum.
Wo spürt man deiner Meinung nach den Herzschlag der Stadt am stärksten?
Beruflich bedingt in der Innen- und Altstadt, weil wir von dort senden. Aber natürlich auch alle zwei Wochen in der SchücoArena. Denn niemand erobert den Teutoburger Wald!
Welche kleinen Dinge im Alltag machen Bielefeld für dich lebenswert?
Es sind ganz viele kleine Dinge, die Bielefeld für mich lebenswert machen… Wenn ich mit meinen Kindern auf den Spielplatz gehe, in den Tierpark, irgendwo in der Sonne sitze.
Gibt es etwas, das Bielefeld noch besser machen könnte?
Ich habe tatsächlich nichts, was mir in Bielefeld fehlt! Genau deshalb fühle ich mich auch so wohl.
Wenn Bielefeld ein Lied wäre – welches wäre es?
„Arminia, wie schön sind deine Tore!“ – oder etwas moderner: „Beautiful Things“ von Benson Boone
Du willst BIEfluencer werden?
Ob du dich selbst bewirbst oder vorgeschlagen wirst: wir freuen uns auf Menschen, die Bielefeld mögen und mitgestalten wollen. Wir fangen klein an. Wir freuen uns auf fünf weitere BIEfluencer in diesem Jahr.
Bewirb dich gern, wenn du mit unseren Werten und der Ausrichtung einverstanden bist per Mail an biefluencer@bielefeld-marketing.de
Oder sprich uns einfach an:
Der BIEfluencer-Wegweiser – Was du wissen solltest
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Es geht nicht um "mehr Content“. Es geht um echte Momente. Alles, was sich für dich richtig anfühlt und zu Bielefeld passt.
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