Stoffe für Wohn(t)räume

Beim Bielefelder Unternehmen JAB Anstoetz lagern rund 3,5 Millionen Meter Stoff / International führender Stoff- und Teppichverlag exportiert in mehr als 80 Länder

(16.04.2007) Wer einmal das Glück hat, im Luxushotel Emirates Palace in Abu Dhabi zu übernachten, wird Stoffe aus Bielefeld erleben können. Bei der Ausstattung der Millionen-Villen auf den Palmeninseln vor Dubai sind die Ostwestfalen ebenfalls mit von der Partie. Der international führende Stoff- und Teppichverlag JAB Anstoetz ist aber nicht nur dort aktiv, sondern agiert weltweit.

Die Bielefelder exportieren in mehr als 80 Länder; in 70 Ländern ist das traditionsreiche Familienunternehmen mit eigenen Tochterfirmen oder kooperierenden Handelspartnern vertreten. In Deutschland können sich Stoffliebhaber in den vier Showrooms Bielefeld, Hamburg, Berlin und München über aktuelle Kollektionen informieren, die zweimal pro Jahr präsentiert werden. Hinzu kommen hochwertig ausgestattete Shops, etwa im KaDeWe in Berlin, im Alsterhaus Hamburg oder im Stilwerk Berlin und Stuttgart, die von Handelspartnern oder Kunden betrieben werden. Die demonstrative Präsenz am Ort des Verkaufs dient dem langfristig angelegten Ziel, den Markenausbau voranzutreiben. Dazu gehört auch die Werbekampagne mit Ralph Anstoetz, der mit dem Namen der Familie für das Design und die Qualität der Stoffe steht.

1946 wurde der Stoff- und Teppichverlag von Josef Anstoetz in Bielefeld gegründet – daher auch die Initialen JAB. Neben Ralph Anstoetz sind seine beiden Brüder Claus und Stephan in der Geschäftsführung. Komplettiert wird die Leitung des Unternehmens durch Chris Jacob Schminnes und Dieter Ebert. Weltweit arbeiten mehr als 1.300 Menschen für die Unternehmensgruppe, davon etwa 690 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Standorten Bielefeld und Herford. Der Umsatz liegt bei rund 265 Millionen Euro.

Ralph Anstoetz, der die Produktentwicklung, den Einkauf und das Marketing verantwortet, ist viele Wochen im Jahr mit seinem Team auf Reisen, um neue Trends zu entdecken und in fernen Ländern Stoffe wie Farben aufzuspüren, die sich dann in JAB Kollektionen wieder finden. Die dortigen Stoffproduzenten stellen den Experten aus Bielefeld ihre innovativen Designs vor. Diese entscheiden dann, welche Produkte exklusiv in die Kollektion aufgenommen werden. Der Verkauf der edlen Stoffe erfolgt ausschließlich über den Facheinzelhandel.

Heute bestellt, morgen beim Kunden
Ein Besuch am Firmensitz in Bielefeld zeigt schnell, welche Logistikleistung sich hinter der Organisation des Stoff- und Teppichverlags verbirgt. Hier lagern rund 3,5 Millionen Meter Stoff – das sind rund 3.000 Artikel in etwa 20.000 Farben. 97 Prozent der Kollektion kann deutschlandweit innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden. Was heute bis 13 Uhr bestellt wird, ist morgen schon beim Kunden.

Mehr als 2.500 Pakete verlassen täglich die Lagerräume in Bielefeld. Kundenservice wird bei JAB Anstoetz groß geschrieben. So werden zum Beispiel rund 85.000 Muster vorrätig gehalten, die als Leihmuster vom Einzelhandel angefordert werden können und nach spätestens sechs Wochen zurückkommen. Während einige eher modische Artikel nach einiger Zeit wieder aus der Kollektion verschwinden, bleiben andere über Jahrzehnte aktuell und sind zu wahren Klassikern geworden. Hier ändern sich dann höchstens die Farben, nicht aber die Art der Stoffe.

Mehr als 60 Prozent der JAB Kollektionen gehen in den Export; der asiatische Raum, der Mittlere Osten und Osteuropa boomen derzeit. Exklusive Aufträge wie in Abu Dhabi verdankt das Unternehmen den traditionell guten Beziehungen nach Großbritannien. Die Stars der Interieur-Designer, die für internationale Hotelketten entwerfen, sitzen nämlich derzeit in London.

Top-Designer und prominente Künstler
Konsequent setzt die Firmengruppe auf Diversifikation. JAB Anstoetz Stoffe wie Teppiche überzeugen bei der Spitzenware durch die Zusammenarbeit mit Top-Designern und prominenten Künstlern. Branchengrößen wie Peter Maly oder Carsten Gollnick haben ein Stilgarnituren-System für moderne Interieurs entworfen, das mit Designerpreisen prämiert wurde.

In der Teppich-Handkunst-Manufaktur werden individuelle Objektwünsche wie ein Teppich für den Berliner Dom realisiert, der nach dem ursprünglichen Muster handgearbeitet wurde – auf alten Maschinen, die es nur noch bei JAB Anstoetz gibt. Völlig andere Anforderungen stellte die Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Chrysler. Für das Modell „Crossfire“ entwickelte das Bielefelder Unternehmen eine Designstudie für die Innenraumgestaltung, die im März 2007 beim Genfer Automobilsalon präsentiert wurde.

Bielefelder Werkstätten
Handwerkliche Spitzenprodukte für anspruchsvolle Möbelkenner liefern die Bielefelder Werkstätten, die der Neffe des Firmengründers, Heinz Anstoetz, bereits 1956 als Polstermöbelfabrik gegründet hat. International renommierte Designer wie Edgar J. Reuter, Bernd Münzebrock oder Andreas Weber stehen für zeitloses Design und zeitgemäße textile Interpretationen bei höchster Verarbeitungsqualität. Hauptabsatzmärkte sind Deutschland, die Beneluxländer, die Schweiz und Österreich. Aber auch neue Märkte in Russland, im Baltikum, in Südkorea und in den Vereinigten Arabischen Emiraten versprechen ertragreiche Geschäfte für die Marke, die bester Botschafter für den Standort Bielefeld ist. (5.147 Zeichen mit Leerzeichen)

Kontakt:
JAB JOSEF ANSTOETZ KG
Potsdamer Straße 160
33719 Bielefeld
Telefon: 05 21-20 93-0
Telefax: 05 21-20 93-388
Externer Link www.jab.de
Externer Link www.bielefelder-werkstaetten.de



Das Gesicht der Marke: Ralph Anstoetz. Auch in der aktuellen Kampagne des international führenden Stoff- und Teppichverlags JAB Anstoetz bürgt der Bielefelder Unternehmer für Qualität und hochwertiges Design. Die Werbung wird in Architektur- und Wohntiteln sowie im People-Magazin „Bunte“ geschaltet.

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Der „JAB Anstoetz Ladies Cup“ lockt in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in Luxemburg und in den Niederlanden an die 10.000 Golferinnen an den Start. Für JAB Anstoetz, deren Partnerfirmen und weiteren Sponsorpartnern sind die Turniere die beste Gelegenheit, unmittelbar mit der Zielgruppe in Kontakt zu kommen.

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